Vatertag mit Folgen

Zu viel Alkohol hatte vorgestern auch ein guter Freund.

 Wir trafen uns am Vatertag mit unseren Ehepartnern und noch einigen Freunden zu einem feuchfröhlichen Besäufnis.

W. war sternhagelvoll. Zum wiederholten Male erklärte er mir, daß er mich sehr mag und sehr lieb hat. Ich mußte ihn unterhaken, da er mir sonst in den Wingert getorkelt wäre. 

Er gestand mir Dinge, die man nur engsten Freunden erzählt und auch denen nur bedingt. 

Zum einen meinte er, ich wäre sowas wie eine Schwester für ihn, zum anderen machte er mir aber auch ein unmoralisches Angebot. Aber vielleicht habe ich das auch nur falsch verstanden, denn ich war auch ziemlich betrunken.

Auf eine SMS von mir, ob er wieder fit sei, hat er nicht reagiert. Vielleicht kommt das ja noch. Oder es ist ihm Bewußt geworden, was er da von sich gegeben hat. 

Ich mache mir seit dem einige Gedanken darüber. Ich mag ihn sehr und möchte ihn nicht als Freund verlieren.  Das kenne ich nur zu genüge. Eine echte Freundschaft zwischen Mann und Frau gibt es meiner Meinung nach nicht wirklich. Es ist immer eine sexuelle Komponente dabei.

Und ich finde ihn ja auch anziehend. 

Da sitzen sie wieder auf meiner Schulter: Das Teufelchen und das Engelchen. 

Das Engelchen sagt: Ignorieren, du bist nur die Schwester oder Freundin und mehr nicht. Er war besoffen. 

Das Teufelchen sagt: Kinder und besoffene sagen die Wahrheit. 

*mitdemkopfaufdietischplatteknall* 

Socki

 

 

31.5.14 23:32

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